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Umbauprojekt und neuer Kratzer für Cimento Itambé

Cimento Itambé hat AUMUND do Brasil und die SCHADE Lagertechnik GmbH mit dem Umbau eines Kalkstein­lagers beauftragt. Neben der Modernisierung eines vorhandenen Kratzers gehört auch die Lieferung eines neuen Brückenkratzers zum Auftragsumfang, der zur homogenisierten Ausspeicherung des Rohmaterials eingesetzt werden soll. Während die Modernisierung des Altgerätes zuerst umgesetzt wurde, ist seit Anfang 2012 auch der neue Brückenkratzer in Betrieb. 

In einem ersten Schritt hatten die SCHADE Lagertechnik Spezialisten aus Herne den vorhandenen Kratzer eines heute nicht mehr existierenden lokalen Anbieters mit einer zweiten Egge ausgestattet. Auf diese Weise wird ein variabler Einsatz an den heute getrennten Längshalden ermöglicht. Vor dem Umbau war der alte, mit nur einer Egge ausgestattete Kratzer mit Hilfe einer verfahrbaren Plattform an eine der früher zwei (parallelen) Halden transportiert worden. Durch die Erweiterung des Rohmateriallagers auf insgesamt vier geteilte Längshalden wurde ein weiterer Brückenkratzer mit einer Schienenspur von 33 Metern erforderlich. Der Kratzer erreicht eine Ausspeicherleistung von 500 Tonnen pro Stunde. Er wird parallel zum modernisierten Altgerät eingesetzt. Das SCHADE Gerät und die Komponenten wurden so ausgelegt, dass zehnfache Kettensicherheit und zweifache Getriebesicherheit gewähr­leistet sind.

Cimento Itambé wurde im März 1968 als Itambé Mining Company Limited gegründet. Bereits 1971 erhielt das inzwischen zur Aktiengesellschaft umfirmierte Unternehmen die Genehmigung zum Bau einer Klinkerproduktionsanlage mit einer Kapazität bis 1.050 Tagestonnen. Durch den Bau eines dritten Ofens wurde die Jahreskapazität auf rund 1,3 Millionen Tonnen Zement pro Jahr zu erhöht.